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Büchslen

Plan Büchslen

Um das Jahr 960 erhielt das Dorf, das damals nur aus einigen Höfen zwischen Buchenwäldern bestanden hat, seinen Namen „Buoch“, was so viel heisst wie der Laubbaum Buche. Im Jahre 1339 wechselte der Dorfname auf „Buchillion“. Der Flurname Bruyereholz zeugt von einer französischsprachigen Bevölkerung, die vermutlich noch bis weit ins 17. Jahrhundert die Mehrheit der Einwohner stellte. Als Folge der zunehmenden bernischen Verwaltung setzte sich die deutsche Sprache immer mehr durch, was dem Dorf letztendlich zum heutigen Namen „Büchslen“ verholfen hat. 1831 wurde Büchslen eine politisch selbständige Gemeinde. Die angrenzenden Gemeinden sind: Murten, Galmiz, Ried, Gempenach sowie Lurtigen. Die Fläche der Gemeinde umfasst 161 ha. Aktuell zählt Büchslen 177 Einwohner (Frauen: 86 / Männer: 91), aufgeteilt in folgende Altersgruppen: 39 Kinder / Jugendliche bis 18 Jahre, 72 Personen bis 50-jährig und 66 Personen älter als 50.

Büchslen ist ein durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Bis heute kommt dem Ackerbau, dem Gemüse- und Obstbau und der Viehzucht ein wichtiger Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung zu. Im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor sind weitere Arbeitsplätze vorhanden. Das Dorf hat sich zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind heute auch Pendler, die in den Regionen Murten, Kerzers sowie im Raum Bern arbeiten.

Am 11. März 2012 stimmte das Stimmvolk von Büchslen der Fusion mit Murten per 1. Januar 2013 mit einem deutlichen Ja von 92,5 % zu. Es konnten aus Büchslen drei ortskundige Vertreter – ein Gemeinderat und zwei Generalräte – gefunden werden, die ab 1. Januar 2013 die Anliegen des Dorfes in den Murtner Behörden vertreten werden.

Sehenswürdigkeiten

Das Schulhaus von Büchslen wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut. Büchslen besitzt keine eigene Kirche; es gehört zur Kirchgemeinde Ferenbalm im Kanton Bern.